Um Publikationen zu bestellen, wenden Sie sich bitte an
Andreas Stephan, Gartenstraße 2a, 64853 Otzberg,
Tel.: 06162/9389809, E-Mail: hgv@ourewald.de

Versandkosten ins Ausland bitte anfragen.
Innerhalb Deutschlands (außer Sondergebiete) ist der Versand kostenfrei.


Zum 900-jährigen Jubiläum von Breitenbrunn erschien Odenwald-Forum Band 3 mit den Beschreibungen der Schwannenhuben und eine Karte von Breitenbrunn um 1750.
Mehr dazu hier

Odenwald-Forum Band 3
Die Odenwälder Räuber
Odenwald-Forum Band 1
Die Odenwälder Räuber
Die Odenwälder Räuber
Titel Geschichtsband 2
Lützelbacher Geschichtsbuch
Band 2
Haingrund zwischen gestern und heute
Vor hundert Jahren 1920

„Vor hundert Jahren“ 1920

aus dem Centralanzeiger für den Odenwald
Erbacher Kreisblatt

von Heidi Banse

Das Büchelche im Format DIN A 5 hat 64 Seiten und ist mit Bildern aus den damaligen Zeitungen illustriert.

Der Heimat- und Geschichtsverein Lützelbach setzte auch diesem Jahr wieder Schriftenreihe „Vor hundert Jahren“ fort.

Das Jahr 2020 ist ein Jahr, welches uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Es wird sicherlich als Corrona-Jahr in die Geschichte eingehen. Vieles in diesem Jahr war und ist außergewöhnlich.

Stöbern Sie aufmerksam in den Berichten“Vor hundert Jahren“ und schauen Sie, welche Parallelen die Jahre 1920 und 2020 aufweisen. Auch damals war von einer Pandemie die Rede. Auch damals wurden Feste abgesagt. Auch damals fielen Fußballspiele aus.

64 Seiten, Softcover 5,00 € >> hier bestellen


„Vor hundert Jahren“ 1919 und 1918 sind auch noch lieferbar. Ab besten gleich mitbestellen.


Die Odenwälder Räuber

von Ella Gieg

Die Odenwälder Räuber
Titelcover

3. Auflage 2020
Das große Interesse an der vergriffenen Publikation war für den Heimat- und Geschichtsverein Lützelbach Anlass, das von der Autorin überarbeitete Buch in einer 3. Auflage herauszugeben.

220 Seiten, Hardcover 12,00 € >> hier bestellen

Weitgehend in Vergessenheit geraten waren in der Geschichtsschreibung die Räuber aus dem Odenwald mit ihrem Führungsduo: Johann Adam Grasmann und Johann Adam Heusner.

Aufgearbeitet hat dieses Kapitel der Sozialgeschichte Ella Gieg in ihrem Buch „Die Odenwälder Räuber“.

Es ist kein von der Autorin erdachter Kriminalroman sondern ein Stück wahre Sozialgeschichte vorn Anfang des 19. Jahrhunderts. Ella Gieg schreibt wie Menschen mit einer Körperbehinderung oder durch Armut zu Räuber wurden, um ihr Leben zu erhalten oder eine Familie zu ernähren. Mit den Räubern der Gegenwart sind daher diese Räuber nicht zu vergleichen.

Das in festem Einband mit einem dreifarbigen Umschlag erschie­nene Buch umfaßt 220 Seiten mit 93 Abbildungen sowie acht Übersichtskarten mit allen Orten, in denen die Räuber aktiv waren.

Die Autorin zieht im Buch auch Vergleiche, zwischen den Anklageschriften gegen die „Odenwälder Räuber“ mit dem Führungsduo Johann Adam Grasmann – Johann Adam Heusner und den Räubern um „Schinderhannes“ und „Hölzerlips“ .

Während die Anklageschrift für die Hölzerlips-Bande 34 Straftaten nennt, von denen lediglich drei im Bereich des Odenwaldes lagen, standen im Prozess gegen die Schinder­hannes-Bande 63 Personen wegen 53 schwerer Verbrechen vor Gericht.

Von den Odenwälder Räubern musste sich Grasmann für 134 und Heusner für 121 zwischen 1801 und 1810 begange­nen Diebstähle, Einbrüche und Raubüberfälle verantworten, von denen sie 41 Straftaten gemeinsam ausführten, also einer Gesamtzahl von 214 Straftaten.

Presseecho: Main-Netz


Lützelbacher Geschichtsbuch – Band 2

Lützelbach Heimat- und Geschichtsverein (Hrsg.)

Über 30 Beiträge u. a. Roland Sattler: Lützelbacher Burg, Ella Gieg: die Pfarrer von Rimhorn, Heidi Banse: die Schnellbacher)

543 Seiten, Hardcover 25,00 € >> hier bestellen

Verzeichnis der Autoren

Heidi Banse und Willi Beck
Ella und Wilhelm Gieg gewidmet 
Annemarie Hill
Mein stummer Freund hat mir so viel zu sagen 
Wilhelm Gieg
Ein Wort des Dankes 
Wilhelm Gieg
Die römische Grenzlinie „Limes“ teilte einst Lützelbach 
Prof. Dr. Helmut Schoppa
Ein „brittonisches“ Relief im Museum Wiesbaden 
Auguste Menger
Die Römerstraße 
Roland Sattler
Die Lützelbacher Burg – ein ungelöstes Rätsel 
Dr. Werner Trost
Seckmauern anno 1783 
Wilhelm Gieg
Ersterwähnung von Rimhorn bereits 1211 
Annemarie Hill
Rimmern am Roa, wie oald sein deu Stoa? 
Ella Gieg
Die Pfarrer von Rimhorn 1703-1937 
Pfarrer Klaas Hansen
Die Pfarrer von Rimhorn 1937-1951 
Pfarrer i.R. Walter Hesekiel
Die Pfarrer von Rimhorn 1952-1994 
Pfarrer Klaas Hansen
Die Pfarrer von 1995 – heute 
Pfarrer i.R. Walter Hesekiel
Philipp Krall in Breitenbrunn 
Heidi Banse
Genealogie Schnellbacher 
Heidi Banse
Anna Maria Schnellbacher eine Webertochter aus der Wallonie 
Heidi Banse
Die Schnellbacher – nicht nur eine Schulmeisterdynastie 
Klaus Wöber
Waldfrevel der Schulkinder 
Klaus Wöber
Die Amtstracht der Geistlichen und die Ausübung der Jagd 
Werner Heil
Von den Sorgen eines Schulmeisters im 18. Jahrhundert 
Ella Gieg
Lützelbacher Rathaus wurde ursprünglich als zweiteilige Konfessionsschule erbaut 

Annemarie Fellechner
Das waren noch Zeiten 
Helga Schwuchow
Die Wiese hinter Tante Ernas Haus 
Annemarie Hill
Ein „Darmstädter Heiner“ mit Odenwälder Wurzeln
Erinnerung an Kurt Schleucher 

Annemarie Hill
Eine gemeinsame Großmutter im Odenwald 
Ella Gieg
Maurer und Steinhauer waren die ersten „Sozze“ 
Ella Gieg
Die Anfänge der Sozialdemokratischen Partei im Raum Lützelbach 
Ella Gieg
1896 fand erste Maifeier in Lützel-Wiebelsbach statt 
Ella Gieg
„Rom“ auf Schleichwegen im hessischen Odenwald 
Wilhelm Gieg
Das Wandervogelnest „Rimhorner Schlößchen“ 
Engelbert Weitz
Zur Erinnerung an alle, die vor 1945 geboren sind


Haingrund zwischen gestern und heute

von Klaus Wöber

Erschienen in der Reihe Alt-Lützelbach ; Sonderveröff. 8

314 Seiten, Hardcover 26,00 € >> hier bestellen


Odenwald-Forum – Zehn familiengeschichtliche Vorträge

von Heidi Banse

Zehn Vorträge von Heidi Banse aus den letzten zehn Jahren befassen sich in dieser Vortragsreihe mit familiengeschichtlichen Themen. Der Heimat- und Geschichtsverein Lützelbach bringt diese Vorträge nun als Buch heraus, ergänzt mit Tabellen, aktuellen Forschungen und Hintergrundwissen.

320 Seiten, Hardcover 19,50 € >> hier bestellen


Odenwald-Forum Band II – Fünf familiengeschichtliche Vorträge

von Heidi Banse

Weitere fünf Vorträge von Heidi Banse aus dieser Vortragsreihe mit familiengeschichtlichen Themen mit genealogischem Hintergrund. Der Heimat- und Geschichtsverein Lützelbach brachte diese Vorträge als Buch heraus, ergänzt mit Tabellen, aktuellen Forschungen und Hintergrundwissen.

232 Seiten, Hardcover 19,50 € >> hier bestellen

Inhalt:

Die Odenwälder Büchner – Bürger – Bader – Hofchirurgen
14 Tage vor dem 200. Geburtstag von Georg Büchner 2013 standen Leben und Wirken der  Odenwälder Familie Büchner, die seit über 400 Jahren hier ansässig ist, im Mittelpunkt des Vortrages. Mehr als 50 Bader und Chirurgen, später auch studierte Mediziner, hat die Familie hervorgebracht. Ebenso tragen angesehene Bürger und Handwerksmeister diesen Namen. Sie alle gehen zurück auf den Bader Hans Büchner aus Neustadt unter dem Breuberg, der dort im Jahre 1577 Elisabetha Bromm geheiratet hat. Die verschiedenen Familienzweige werden vorgestellt – immer auch mit Blick auf die Verwandtschaft zu dem großen Deutschen Dichter Georg Büchner. Gediegene Fachwerkhäuser in Neustadt, Hainstadt, König, Michelstadt, Reinheim und Reichelsheim zeugen vom Wohlstand der Familien.  Es werden  einzelne Familien­schicksale dargestellt und Streiflichter auf das Leben im Odenwald  geworfen.
 
War 1913 wirklich ein besonderes Jahr?
Wie war 1913 im Odenwald? Zeichneten sich die Schrecken des Jahres 1914 schon ab? – Oder ging noch alles seinen gewohnten Odenwälder Gang –  an Pfingsten Regen und an Wiesenmarkt Sonnenschein? Werden die Zeichen schon gedeutet? Berichtet wird von entflogenen Militärbrieftauben und einem Militärflieger über Beerfelden: „sein Aussehen glich dem eines großen Raubvogels“. Wie wurde das Weihnachtsfest in diesem letzten Friedensjahr gefeiert mit „Chrischkinnsche un Belznickel“?
– ‚m Franzl soi schenschdi Woihnachte nach Greta Bickelhaupt
Der Franzl ist um die 18 Jahre alt, als er am Weihnachtsabend des Jahres 1913 in der Elfenbeinschnitzerwerkstatt Hastert in Erbach sitzt und die letzten „Knoche­broeschelsche“ vor dem Fest schnitzt. Das Schicksal hat es nicht immer gut mit ihm gemeint. Doch dieser Abend sollte der schönste in seinem jungen Leben werden.
– Vita von Greta Bickelhaupt
Maria Margaretha Bickelhaupt, genannt Greta, greift in dieser Odenwälder Weihnachtsgeschichte auf Ereignisse zurück, die sie im Jahre 1913 dem Centralanzeiger für den Odenwald entnommen hat. Diese Mädchenschullehrerin ist eine der bedeutendsten Mundart-Dichterinnen des Odenwalds.
 
Spurensuche: Die Brüder Grimm und ihre Odenwälder Sagengestalten
Im Jahr 2013 wurde der 200. Geburtstag der Grimm’schen Hausmärchen gefeiert, Grund für eine Spurensuche zum Leben der Brüder Grimm und zu deren Beziehung zum Odenwald. Neben den Märchen wird über die gesammelten „Odenwälder Weisthümer“ aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts berichtet. Hauptthema aber ist das 1816 erschienene Sagenbuch, das eine Fülle von Sagen enthält, gesammelt quer durch den Odenwald. Manch ein Odenwälder wird seine Vorfahren an Hand der ermittelten Lebensdaten als handelnde Personen in den Sagen der Brüder Grimm erkennen können. Sie erzählen von einem regen Leben im Wald, nicht nur am Tag, sondern auch in der Nacht. Unheimliche Geschichten nehmen ihren Lauf, werden weitererzählt und protokolliert. Es wird von spannenden, oft unbekannten Sagen aus dem Odenwald  berichtet.
 
Der Weise von Güttersbach – Wilhelm Lautenschläger und seine Nachkommen Wilhelm Lautenschläger wollte seinen Mitmenschen helfen, ihnen Gutes tun, gerät mit seinen Heilmethoden aber an den Rand der Hexerei. Prozessakten aus dem Jahre 1628 berichten von den Verhören, den Beschuldigungen und von seiner Verurteilung zum Schwören der Urfehde. Auch die Lebenswege seiner Kinder und weiterer Nachkommen bis in die heutige Zeit werden vorgestellt. Ein Bericht über Leben, Prozess und Inhaftierung  des „Zauberers und Hexenmeisters“ Wilhelm Lautenschläger im Jahre 1628 im Michelstädter Diebsturm.
 
Hurenkinder und Anderes in den Kirchenbüchern des 18. Jahrhunderts
Was alles kommt bei den Recherchen in den alten Kirchenbüchern zum Vorschein! Eine große Zahl von unehelich geborenen Kindern, als „Hurenkinder“ bezeichnet, fällt mit ihren traurigen Lebensschicksalen auf. Die Väter waren Handwerksgesellen, Jägerburschen und Soldaten. Eine spannende Spurensuche zur Geschichte der kleinen, einfachen Leute im Odenwald. Das Odenwald-Forum – Eine Idee von Bestand  


Odenwald-Forum Band III – Fünf familiengeschichtliche Vorträge

von Heidi Banse

Odenwald-Forum Band III

Weitere fünf Vorträge und einiges mehr von Heidi Banse aus dieser Vortragsreihe mit familiengeschichtlichen Themen mit genealogischem Hintergrund. Der Heimat- und Geschichtsverein Lützelbach brachte diese Vorträge als Buch heraus, ergänzt mit Tabellen, aktuellen Forschungen und Hintergrundwissen.

328 Seiten, Hardcover 19,50 € >> hier bestellen

Inhalt:

NEUERSCHEINUNG – 2020

Folgende Artikel:

Soldaten sind in der Stadt

Truppendurchzüge – Einquartierungen – Preußische Werber 1648–1775  

Auch nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges konnten die Menschen im Odenwald nicht in Frieden leben. Die französischen Kriege, die spanischen, polnischen und österreichischen Erbfolgekriege und der siebenjährige Krieg brachten fortwährend neues Leid. „Das Land glich einem Baum, der abgehauen und wieder auszuschlagen beginnt und von neuem in seinen Säften erstickt und in seinen vorigen Tod wieder zurückgestoßen wird“. Werber verschiedener Armeen durchstreiften das Land auf der Suche nach jungen „Purschen“ für den Kriegsdienst. Es wurden Familien als Siedler für Preußen angeworben. Belegt werden all diese Menschenschicksale durch die Einträge im Michelstädter Kirchenbuch.

Glück aufBergleute und ihre Familien im Odenwald

Widenmann/Wiedemann, die Firma Reuß & Co. und Matthäus Beringer, Hammeradmodiator des Michelstädter Eisenwerks

Bergleute in Michelstadt vom 17. bis 19. Jahrhundert im Kirchenbuch Michelstadt.

150 Odenwälder Bergleute mit ihren Familien werden in einer Tabelle vorgestellt. Sie kamen aus den bedeutenden Revieren jener Zeit und brachten einen ungeheuren Wissenszuwachs in den Odenwald. In fünf Schritten wird ihr Leben im Odenwälder Bergbaurevier untersucht:

1. Wer schuf die Voraussetzungen für ihre Arbeitsplätze unter Tage?

2. Wer hat sie gerufen, wo kamen sie her und wie fanden sie die neuen Arbeitsplätze im Odenwald? (ohne Internet und Job-Center!)

3. Wie war das Zusammenleben mit den Einheimischen; Kam es zur schnellen Integration?

4. Haben sie das Gesicht unserer Landschaft verändert?

5. Wo haben sie Spuren hinterlassen?

Als Ergänzung dazu, angeregt durch einen tragischen Unfall am Michelstädter Kirchberg, wird über das Wirken der Firma Reuß & Co. auf dem Hammerwerk berichtet.

1918/19 im OdenwaldDie Ereignisse überstürzen sich – und dann war der Weltkrieg zu Ende

Im Buch Odenwald-Forum Band II wurde über den Beginn des 1. Weltkrieges berichtet. In Band III. wird nun das Ende dieses Menschenleben verschlingenden Krieges aus Odenwälder Sicht beleuchtet. Der Centralanzeiger für den Odenwald, die Schulchronik Bockenrod und die Tagebuchaufzeichnungen von Helmut Hosch wurden zu Rate gezogen. Aus dem Bildarchiv von Irmgard Birkert und Fotos aus der Ausstellung „„hinter der Front“ im  Diebsturm Museum in Riquewihr im Elsass konnten die Texte anschaulich ergänzt werden. Erschütternd sind die Parallelen zwischen der Spanischen Grippe und der 100 Jahre später grassierenden Corona-Pandemie im Jahr 2020.

Dorfjubiläum 900 Jahre Breitenbrunn.

Die zweite Hälfte des Buches wird bestimmt vom Dorfjubiläum 900 Jahre Breitenbrunn.

Für Lützelbach-Breitenbrunn ist Grundlage des Jubiläums das Urbar oder Zinsbuch des Stifts Bamberg, aufbewahrt im Staatsarchiv Bamberg, begonnen im Jahr 1120. In diesem Zinsbuch werden für Breitenbrunn bereits Einnahmen verzeichnet, für eine Kirche, einen Markt und Höfe auf neu gerodetem Land. Diese Neubrüche sind die Güter am Westhang des Ortes, die Schwannenhuben. Durch ihre erste Erwähnung im Zinsbuch wissen wir, dass es den Ort Breitenbrunn 1120 gibt; der alte Ort am Osthang des Tales ist viel, viel älter. In Riesenschritten, doch im Blick auch auf kleinste Details,  geht es durch die Ortsgeschichte, beginnend mit dem vor 100 Jahren gesichteten Mondregenbogen, der Schwannensage um den seit Alters her von den Breitenbrunner Bauern genutzten Schwannenwald, der Königsnähe zu den Ottonen und Kaiser Heinrich II. und dem von ihm reich ausgestatteten Kloster Bamberg, in dessen Besitz sich das Dorf 1120 befindet: der im Zinsbuch genannte Markt, die Mühle, die Kirche mit den Glocken und den in eigenen Kapiteln beschriebenen Schwannenhuben.

Berichtet wird, was es mit der in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts gefällten Gerichtslinde auf sich hat, und welche bedeutenden Funde aus der Römerzeit im Dorf zu Tage kamen, bis zu den Funden aus der Bronze- und Bandkeramikzeit vor 7.000 Jahren.

Wir feiern den 900. Namenstag von Breitenbrunn – der Geburtstag des Dorfes aber liegt viel, viel früher.

Einwohner von Breitenbrunn 1748 aus dem Kirchenbuch Seckmauern – mit Einwohnern und Viehzählung 1751

42 Familien wurden 1748 in Breitenbrunn gezählt. Aus dieser Zeit hat sich auch eine farbige Karte des Dorfes erhalten, die dem Buch beigelegt ist. Die Nummerierung der 42 Familien aus dem Kirchenbuch wurde auf die Karte übertragen. So können heutige Familienforscher die Wohnplätze ihrer Vorfahren im Dorf finden.

Die Schwannenhuben und ihre Familien

6 Schwannenhuben und der Schafhof Hengmantel sind auf einer Karte aufgezeichnet, die der Bauer Johann Georg Marquardt 1692 seinen Streitigkeiten um die Abgaben an die Kellerei in Klingenberg beigelegt hatte. Diese Karte wurde über eine aktuelle Aufnahme von Google earth geschoben. Die Übereinstimmung ist verblüffend. Aus den überlieferten Quellen wurde für jedes der Schwannengut ein Stammbaum erstellt, teilweise zurückgehend bis ins 15. Jahrhundert und ausgearbeitet mit den Bewohnern bis heute. Teilweise wurde kleinste erhalten Puzzleteile zu den Hofgeschichten mit aufgenommen.

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Gut „Oben im Dorf“ gelegen im Bereich der heutigen Bäckerei Orth.

Das „Gut von Philipp Hastert“ umfasste die Wirkungsstätte der Ziegler und Häfner Rudolph, heute Familie Wagneter.

„Die Seelnbach“ lag im Bereich der alten Schmiede der Familie Flechsenhaar.

Das Schwannengut „das Kurze Lehen“, gelegen auf dem Hof mit dem Hausnamen  BÄCKERSCHOISCHE wird heute von der Familie Ziergöbel bewohnt.

Das Schwannengut „Das Lange Lehen“, Hausname DORTSCHE liegt im Bereich des alten Gasthauses „Zum grünen Baum“, heute Leerstand.

Auf dem Schwannengut „Das Lahme Lehen“, Hausname FLATHS am nördlichen Dorfrand gelegen, hat sich eine Kellerwölbung mit der Jahreszahl 1829 erhalten. Heute lebt die Familie Beck auf diesem Gut.

Vom „Schafhof Hengmantel“ fielen nur geringe Abgaben an die Kellerei in Klingenberg . Eine Ganß musste jährlich nach Klingenberg geliefert werden.

20 Besitzerfamilien bis zur Familie Zeltner die heute auf dem Hof lebt, konnten in den Stammbaum dieses Hofes und seiner 600jährigen Geschichte aufgenommen werden.

Viele historische Fotos gegen Zeugnis von der harten Arbeit der Odenwälder Bauern- und Handwerkerfamilien.

Apollonia die Fruchthüterin – Frauen in der Geschichte

Apollonia Zöller geborene Leitmann ist die Namensgeberin der Ablone-Hütte am Wanderweg auf der Weiten-Gesäßer Höhe. Ihr Schicksal als Fruchthüterin mit all den kärglichen Lebensbedingungen wird beschrieben, genauso wie die Gefahren, die durch ein Abrutschen in die Kriminalität lauerten. Die Früchte der Weiten-Gesäßer Bauern waren besonders gefährdet durch den nahen gräflichen Wildpark. Apollonia und ihre Familie hüteten und schützten die Feldfrüchte vor den gefräßigen Wildtieren. Enge Beziehungen bestanden zu den Wiesenhütern der Schimmelshütte im Tal nach Momart.

Erpach Comitatus. Die Geschichte einer Landkarte (von Johann Heinrich Kumpf)

Die Geschichte der ältesten Landkarten der Grafschaft Erbach stelle Johann Heinrich Kumpf in einem Gastbeitrag vor. Die drei in der Reihe „Odenwald-Forum“ erschienen Bücher haben die ältesten Odenwald-Karten von 1623, 1628 und der neueste Band nun die Karte von 1635 als Einband.

********************

incl. eingelegter historischer Karte von Breitenbrunn.
328 S., 21 cm, Hardcover, mit 425 meist farbigen Abbildungen, einer Tabelle mit 150 Odenwälder Bergleuten aus Europäischen Bergbaurevieren  und einer Tabelle mit den Breitenbrunner Einwohnern, 42 Breitenbrunner Familien im Jahr 1748.